Hämorrhoiden Behandlung

Die Behandlung von Hämorrhoiden

Hämoriden selbst sind ein wichtiger Bestandteil des Darmes. Sie unterstützen die Schließmuskeln. Erst bei einer Vergrößerung der Hämoriden wird von einem Hämorrhoiden Leiden gesprochen, das behandelt werden muss. Abhängig vom Grad der Erkrankungen kommen verschiedene Methoden und Therapien in Betracht. Einige Behandlungen zielen auf die Heilung und andere nur auf die Linderung der Hämorrhoiden. Bei Erkrankungen im ersten und zweiten Stadium reichen einfache ambulante Behandlungen aus. Ab dem dritten Stadium, wenn die internen Hämorrhoiden aus dem Darmausgang heraustreten, kommt der Patient meist um eine Operation nicht herum. Bei schweren Leiden ist immer ein Arzt mit der Behandlung zu betrauen. Die anlaufenden Kosten werden von den Krankenkassen vollständig übernommen. Bei der Wahl des Arztes sind Patienten sehr frei, da Hausärzte, Chirurgen, Hautärzte, Urologen, Gynäkologen und Proktologen, dies sind Enddarmspezialisten, gleichberechtigt gewählt werden können.

Die vorbeugende und lindernde Behandlung bei Hämoriden

Hämorrhoiden ersten und zweiten Grades werden noch mit sanften Methoden behandelt. Es gilt, dasmeine-hamorrhoiden-banner-klicken-sie-hier Fortschreiten zu beenden und Linderung der Beschwerden zu erreichen. Oftmals können Hämoriden sich dann wieder selbst zurückbilden. Im Fokus stehen die Ernährungsberatung, Hygienemaßnahmen und Bewegungstherapien. Eine ballaststoffreiche Ernährung mit viel Flüssigkeit und pflanzlicher Kost sowie Obst kann für einen dünneren Stuhl sorgen. Verstopfungen werden vermieden und während des Stuhlganges wird Drücken und Pressen nicht mehr notwendig sein. Regelmäßiges Waschen des Analbereichs unterstützt die Haut. Klares Wasser zur Reinigung hilft schon sehr. Als dritten Punkt wird eine regelmäßige ausreichende Bewegung verordnet, um das Becken zu entlasten. Mit diesen Maßnahmen werden eine Linderung und oft eine Selbstheilung der Hämorrhoiden erreicht.

Die Behandlung der Hämorrhoiden mit Arzneimitteln

Abhängig vom Erkrankungsgrad kommen unterschiedliche Arzneimittel in Betracht. Sie dienen alle dazu, die Beschwerden wie Jucken, Brennen etc. zu lindern. Im Anfangsstadium Grad eins reichen Salben und Zäpfchen zur Behandlung aus. Auf Naturprodukte basierende Mittel, die auf die Venen wirken sind sehr häufig und sanft in der Wirkung. Bei den Salben handelt es sich um Wirkstoffe, die das Gleiten des Stuhls erleichtern und die Juckreize vermeiden helfen. Explizite wissenschaftliche Studien zu all diesen Mittel liegen bis heute nicht vor. Die Verordnung basiert auf den Erfahrungen der Ärzte und Heilpraktiker und bislang veröffentlichten Fachartikeln. Gleiches gilt für die Naturheilkunde bei der Behandlung der Hämorrhoiden.

Ambulante Behandlungen gegen Hämorrhoiden

Hämoriden entstehen langsam und sind lebensbedrohlich. Die ersten Behandlungen zielen daher auf Linderung und Einschränkung. Operationen werden erst sehr spät in Betracht gezogen, was bedeutet, dass es Jahre dauern kann, bis ein Arzt sich zu einer Operation bei Hämorrhoiden entscheidet. Patienten, deren Hämoriden Leiden sich noch in den Stadien eins und zwei befindet, können mit kleinen ambulanten Behandlungen therapiert werden. Eine Methode ist die Sklerosierung, bei der die Hämorrhoiden mit dem Proktoskop, einem Gerät in schmaler Röhrenform, vom Arzt festgehalten werden und dann eine Flüssigkeit in die Hämorrhoiden gespritzt wird. Als Flüssigkeiten sind Mandelöle, Phenole, Chininlösungen und  Polidocanol bekannt. Diese Behandlung ist schmerzfrei und schnell durchgeführt. Die Wirkung besteht darin, dass Blutungen der Hämoriden verhindert werden und die Beschwerden dadurch gelindert oder vermieden werden. Eine weitere erprobte Variante ist die Gummibandligatur. Ab einer Erkrankung zweiten Grades wird diese Behandlung bevorzugt. Die Knoten der Hämorrhoiden werden mit einem Gummiband abgeklemmt und fallen nach einigen Tagen ab. Diese schmerzfreie einfache Behandlung wird ebenso mittels Protoskop durchgeführt. Nur bei chronischen Erkrankungen des Darms und bei Einnahme von Blutverdünnungsmitteln und HIV-Patienten können unerwünschte Nebenwirkungen wie Nachblutungen auftreten, was der Therapeut mitberücksichtigt.

Operationen von Hämorrhoiden

Erst wenn alle anderen Maßnahmen keinen Erfolg gebracht haben, wird eine Operation notwendig. Dies ist ab dem dritten Grad der Erkrankung zu sehen. Eine Operation unter Vollnarkose ist eine Routineoperation, kann dennoch Nachwirkungen verursachen. Blutungen und Schmerzen treten danach häufig auf, so dass die Patienten drei Wochen arbeitsunfähig sind. Auch nach einer Behandlung durch eine Operation können sich später Hämorrhoiden wieder bilden, wenn sich die Lebensweise der Patienten nicht geändert hat.

 

Hämorrhoiden (Hämoriden), was ist das?

Die Geschichte des Menschen wäre unvollständig ohne seine Verdauung. Der damit zusammenhängende Stuhlgang wird von Hämorrhoiden oder Hämoriden mit gesteuert. Am Ende des Darmausgangs liegen die Schließmuskeln, die verhindern, dass ungewollt Kot ausgeschieden werden kann. Die Hämorrhoiden, oder Hämoriden wie viele Menschen es schreiben, übernehmen die Aufgabe, den Darmausgang komplett zu schließen und zu öffnen. Ohne diese Hilfe können die Schließmuskeln den Darm nicht vollständig abdichten und es käme zu unkontrollierten Ausscheidungen. Die nützlichen Helfer sind Schwellkörper in der Schleimhaut, die sehr stark durchblutet sind. Sobald das Gehirn befiehlt, dass Stuhlgang erfolgen soll, fließt Blut aus den Schwellkörpern ab, diese werden dünner und der Darmausgang öffnet sich. Beschwerden an Hämoriden sind Veränderungen, die sich durch Jucken etc. bemerkbar machen. Aus Schamgefühl wird dieses Thema ungern besprochen und die Bezeichnung Hämorrhoiden  wird als Krankheit gedeutet.

Hämorrhoidalleiden und Hämoriden

Wenn von Hämoriden gesprochen wird, ist meist das Hämorrhoidalleiden gemeint. Die veränderten Blutgefäße in der Schleimhaut im Bereich des Enddarms zeigen knotenartige Vergrößerungen. Auftreten können diese Gebilde im Inneren des Darms und außen am After. Ausgedehnte Venen verursachen die Vergrößerungen der Hämorrhoiden, die teilweise von Schmerzen begleitet werden. Dieses uralte Leiden der Menschen ist seit der Antike beschrieben, doch noch immer fehlen ausreichend wissenschaftliche Studien, die die Ursache der Hämorrhoidalleiden klären. Eindeutig ist die Beschreibung hinsichtlich der Symptome. Das Hämorrhoidalleiden ist eine dauerhafte Veränderung der Hämoriden, die verhindert, dass das Blut ungehindert zirkulieren kann. Meist äußern sich Hämorrhoiden durch Blutabgang, der im Stuhl oder am Toilettenpapier bemerkt wird. Zirka die Hälfte der westlichen Bevölkerung wird ab dem 45. Lebensjahr von Hämoriden betroffen. Besondere Umstände können Hämoriden auch in der Schwangerschaft auftreten lassen, doch enden diese Beschwerden mit der Niederkunft sofort. Sollten Hämoriden in jüngeren Jahren auftauchen, so ist eine besondere Lebensweise, wie Bodybuilding oder falsche Ernährung bei mangelnder Bewegung, ausschlaggebend.

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Innere Hämorrhoiden (Hämoriden)

Neben den äußeren Hämoriden, die optisch erkennbar sind und getastet werden können, werden auch innere Hämoriden vermeldet. Im Gegensatz zu denen im äußeren Bereich des Afters sind sie oft schmerzlos und werden nicht sofort erkannt. Da nicht alle Beschwerden im Analbereich sind durch Hämoriden erklärbar, auch Ekzeme, Fisteln etc. kommen in Frage. Eine genaue Diagnose kann nur der Arzt stellen, doch das falsch verstandene Schamgefühl verhindert bei vielen Menschen den Arztbesuch. Die Hämorrhoiden im Inneren des Darmbereiches äußert sich meist schmerzlos, was den Arztbesuch zusätzlich hinauszögern lässt. Die häufigsten Begleiterscheinungen sind Jucken, Nässe und Schleim. Im Stuhl oder am Toilettenpapier zeigt sich helles frisches Blut. Erst im fortgeschrittenen Stadium kommen weitere Erscheinungen hinzu. Beim Stuhlgang muss stark gepresst werden und danach stellt sich ein Gefühl ein, den Stuhlgang nicht vollständig beendet zu haben. In diesem Stadium treten Hämorrhoiden aus dem Inneren des Darms auch teilweise aus dem Analbereich heraus und können ertastet werden. Die genauen Ursachen der Hämoriden sind noch nicht geklärt. Einig sind sich die Mediziner darin, dass das Krankheitsbild dem von Krampfadern und einem Leistenbruch ähnelt. Eine Bindegewebeschwäche wird als Verursachung vermutet, deren Hintergrund noch nicht erforscht ist. Dagegen sind die Behandlungsmethoden erfolgsversprechend.

Diagnose von Hämorrhoiden

Hämoriden treten außen am After und innen im Darm nahe dem Ausgang auf. Für Mediziner ist es daher leicht, Hämorrhoiden als solche sicher zu erkennen. Nach der Befragung des Patienten werden die deutlichen Anzeichen für Hämorrhoiden wie Blut im Stuhl und Juckreize genannt. Der erfahrene Mediziner muss nun ausschließen, dass nicht noch zusätzlich andere Ursachen diese Beschwerden ausgelöst haben. Da jeder Mensch, der einmal Blut im Stuhl hat, sofort große Ängste bekommt, ist es nicht schwer dieser Person von der Notwendigkeit einer umfangreichen Untersuchung zu überzeugen. Eine komplette Darmuntersuchung, die neben Hämorrhoiden auch alle anderen Möglichkeiten untersucht, ist am wirkungsvollsten mit einer Darmspiegelung zu erbringen. Unter Umständen ist diese Methode zuzahlungspflichtig. Doch hier sollte das Sicherheitsbedürfnis die Sparsamkeit besiegen.

Symptome von Hämorrhoiden und andere Ursachen

Als Symptome sind Juckreiz, helles Blut im Stuhl, Brennen und Schmerzen nach dem Stuhlgang bei Hämorrhoiden bekannt. Alle diese Symptome können auch auf andere Erkrankungen hindeuten. Ein Juckreiz kann durch ein Ekzem im Analbereich verursacht werden. Diese Entzündung begleitet oft Hämoriden, kann daneben noch durch weitere Krankheitsbilder verursacht werden. Schwitzen und starke Behaarung am After können die Ursache sein. Bisweilen bilden sich nach Thrombosen kleine Hautlappen, die ähnliche Symptome zeigen, sind aber unschädlich. Dies gilt auch für warzenähnliche Gebilde. Treten beim Stuhlgang sehr starke Schmerzen auf, können neben Hämorrhoiden die Analfissuren ausschlaggebend sein. Sie schmerzen stärker wie Hämorrhoiden, bluten aber genau wie diese hell. Entzündungen können Abszesse hervorrufen, die im Darm den Stuhlgang erschweren. Schließlich ist der Darmkrebs zu nennen, der sich oft nicht zu erkennen gibt. Die Tumore sitzen an der Wand im Darm und wachsen rasant. Nur manchmal kommt es zu Blutungen. Hat der Tumor nach etwa 15 Monaten eine enorme Größe erreicht, bildet er meist Metastasen. Wenn Blut im Stuhl festgestellt wird, sollte eine Tumoruntersuchung immer angestrebt werden. Ein früh erkannter Darmkrebs kann meist erfolgreich therapiert werden. Ein zu spät erkannter Tumor ist meist tödlich.

Untersuchung von Hämorrhoiden

Neben der Darmspiegelung, die alle Bereiche des Darms nach Fehlbildungen untersucht, wird bei Verdacht aufHämorrhoiden das Protoskop herangezogen. Diese Afterspiegelung wird mit einem dünnen Rohr durchgeführt, wobei der Kanal des Afters und die Schleimhaut nach Hämorrhoiden untersucht werden. Die ungewohnte Behandlung kann etwas unangenehm sein, ist dagegen schmerzfrei. Für den behandelnden Arzt ist diese Methode eine alltäglich Routine, die keine Risiken beinhaltet. Weitere Untersuchungen an Hämoriden sind Abtasten durch den Arzt, was ebenfalls nicht mit Schmerzen verbunden ist. Bei diesen Methoden können auch Fistel und Ekzeme, die sich in der Nähe des Afters befinden erkannt werden. Lediglich Bereiche, die weiter im Darm liegen müssen meist mit einer Darmspiegelung untersucht werden. Vor dieser Methode muss heute kein Patient mehr Furcht empfinden, da die Schläuche für die Kamera und die Werkzeuge mit diesen dünner geworden sind. Untersuchungen im Darm und am After lösen eher Scham und Unsicherheit aus als Schmerzen. Das sollte allerdings kein Hinderungsgrund sein, um eine notwendige Untersuchung abzusagen. Hämorrhoiden sind relativ harmlos, doch können sie nur eine von mehreren Ursachen von Beschwerden im Analbereich sein. Die spät erkannten Hämorrhoiden haben den Nachteil, dass siemeist ohne eine Operation nicht beseitigt werden können. Früh erkannte Hämorrhoiden hingegen können sanft behandelt werden.

Hämorrhoiden behandeln mit Naturheilkunde

Die Naturheilkunde bedient sich eines ganzheitlichen Ansatzes bei der Behandlung und Heilung vonHämorrhoiden Leiden. (die Beste Anleitung dazu gibts HIER!) Sie betrachtet immer den Menschen in Zusammenhang mit seinem Handeln. Stress, Ernährung, Bewegung und der Umgang mit Drogen, wie Alkohol und Nikotin, werden im Ganzen betrachtet. Die sich daraus ergebenden Maßnahmen zur Behandlung setzen an verschiedenen Punkten an. Ziel ist es immer die Ursachen zu erkennen und zu bekämpfen. Soweit möglich wird auf den Einsatz von Chemie verzichtet. Bei Hämorrhoiden Leiden heißt dies, dass in den Anfangsstadien der Erkrankung mit der Naturheilkunde die besten Erfolge erzielt werden können. Hämoriden vierten Grades, die nicht mehr zurückzubilden sind, können meist nur mit operativen Methoden behandelt werden.

Maßnahmen der Naturheilkunde bei Hämorrhoiden

Aufgrund der Erfahrungen aus der Medizin, dass abgeklemmteHämorrhoiden zwar schnellen Erfolg bringen, aber eine hohe Rückfallquote aufweisen, haben Therapien der Naturheilkunde regen Zulauf erhalten. Ärzte und Heilpraktiker arbeiten dabei oft Hand in Hand. Nachhaltig ist nur eine Behandlung, die dauerhaft Hämorrhoiden Leiden verhindert. Der Ansatz ist, dass eine ungesunde Lebensführung, die mit Stress, wenig Bewegung und falscher Ernährung einhergeht, zu ändern ist, um dauerhaftes Wohlempfinden zu ermöglichen. Für den täglichen Umgang wird neben einer Ernährungsberatung eine Bewegungsberatung durchgeführt. Leichte sportliche Bewegung, die täglich durchgeführt wird hilft dem Körper im Ganzen und stärkt den Kreislauf. Bei Leiden an Hämoriden sind besondere Bewegungen zu meiden. Belastungen des Beckens durch Kraftsport, Springen, wie beim Tennis, Volleyball und Squash, sind zu meiden. Gezielte Übungen zur Stärkung des Beckens durch eine Gymnastik wird Teil der Naturheilkunde sein. Erkenntnisse aus der Kneipp´schen Therapie, wie Bäder, Güsse, Wickel und Waschungen fließen in die Therapie mit ein. Ein wichtiger Aspekt ist die ausgewogene Ernährung und bei belastenden Hämorrhoiden Salben und Zäpfchen, die auf natürlichen Grundlagen stehen. Insgesamt wird darauf hingearbeitet, das Leben stressfreier zu gestalten und die Ernährung weniger säurehaltig zusammenzustellen. Die körperliche Fitness ist Teil der Betrachtung. Starkes Übergewicht wirkt sich indirekt auf die Hämorrhoiden aus.

Kräuter und Ernährung in der Naturheilkunde bei Hämorrhoiden

Gezielt gegen Hämorrhoiden ist eine Ernährung wichtig, die den Säuregehalt, den PH-Wert, reduziert. Fertigprodukte, Zucker, Fleisch, Teigwaren und Milchprodukte sind zu reduzieren oder zeitweise zu meiden. Dadurch wird weniger Säure gebildet und der Blutfluss intakt gehalten. Hämorrhoiden können sich dadurch nicht so leicht vergrößern und Knoten bilden. Ein behinderter Blutfluss verhindert, dass Nährmittel schnell genug zu den Körperstellen gelangen, die geschwächt sind. Das lässt die Selbstheilungskräfte nicht zur Entfaltung kommen. Eine basische Kost beiHämorrhoiden ist daher der erste Ansatz einer Behandlung. Obst, Gemüse, Fisch, viel Flüssigkeit und Vollkornprodukte helfen bei der Linderung und Rückbildung der Hämorrhoiden sehr schnell. Eine Behandlung der erkrankten Stellen im Darm wird in der Naturheilkunde durch Tinkturen, Salben und Zäpfchen auf Kräuterbasis durchgeführt. Ein häufiges Mittel gegen Hämorrhoiden und Krampfadern ist Zaubernuss oder auch als Hamamelis bekannt. Es wirkt blutstillend und entzündungshemmend. Es kühlt en Bereich der Anwendung und Blutstaus werden vermieden, so dass sich Hämoriden zurückbilden können. Weitere Kräuter, die bei Hämoridenverordnet werden, sind Arnika, Ringelblume und Rosskastanie. Arnika lässt Schwellungen abklingen und lindert Schmerzen. Die Ringelblume wirkt beruhigend auf die Haut, dadurch werden Jucken und Brennen bei Hämorrhoiden schnell abgestellt. Die Rosskastanie ist traditionell in der Naturheilkunde gegen Entzündungen im Einsatz. Sie wirkt blutstillend und stärkt die Gefäße. Als Zäpfchen und zum Dampfbad werden Beinwellwurzel und Eichenrinde verschrieben. Sie besitzen eine reinigende und regenerierende Wirkung bei Hämorrhoiden.

Hämorrhoiden Symptome – diese Stadien gibt es

Symptome an denen Hämorrhoiden erkannt werden

Hämoriden, wie sie viele Menschen auch gerne schreiben, sind geschwollene Gefäße, die stark mit Blut angereichert sind. Sie kommen intern, im Darm nahe des Ausgangs, und extern an der Öffnung des Afters vor. Diese Unterscheidung wird gemacht, da sich interne Hämorrhoiden erst im späteren Krankheitsverlauf bemerkbar machen. Externe Hämorrhoiden sitzen eingezwängt zwischen den Backen am After. Durch Reibung, Druck und Toilettenpapier werden sie leicht entzündet. Mit dem Spiegel können sie gesehen und mit der Hand getastet werden. Ein leichter bis schwerer Juckreiz ist die hauptsächliche Begleiterscheinung. Durch Reibung in der Bewegung und durch Toilettenpapier werden die Hämorrhoiden leicht aufgerissen und bluten dunkel. Interne Hämoriden entwickeln sich fast identisch, die Symptome werden aber schlechter erkannt. Vier Stadien der Entwicklung sind beschrieben. Hämorrhoiden kommen bei Männern wie Frauen gleich häufig vor und unterscheiden sich nicht.

Hämorrhoiden Stadium 1

Hämoriden 1. Grades sind noch klein und vom Patienten nicht direkt erkennbar. Sie sitzen innen im Darm und sind weder sichtbar noch zu ertasten. Mit einem Protoskop kann der Arzt die kleinen Knoten und Schwellungen erkennen. Schmerzen treten im Stadium 1 nicht auf. Gelegentlich zeigt sich frisches helles Blut im Stuhl oder auf dem Toilettenpapier. Blut kann auch auf Fistel oder Tumore hinweisen. Der Darmtumor trifft ebenso wie Hämorrhoiden vermehrt nach dem 45. Lebensjahr auf, wächst schnell und bildet im Endstadium Metasthasen. Um eine sichere Diagnose zu erhalten ist immer die Arztpraxis aufzusuchen. Falsche Scham und ein nicht erkannter Darmkrebs ist nach 1,5 Jahren meist tödlich. Hämorrhoiden dagegen sind leicht behandelbar.

Hämorrhoiden Stadium 2

Die Hämoriden haben sich beim Grad 2 vergrößert und bilden sich nicht mehr von alleine zurück. In diesem Stadium tauchen Jucken und Brennen als Begleiterscheinungen neben Blutungen auf. Während des Stuhlgangs treten die Hämoriden kurz aus dem After heraus. In dieser kurzen Zeit können sie ertastet werden, ziehen sich aber direkt nach dem Drücken während des Stuhlganges wieder in den Darm zurück. Bisweilen haben Patienten das Gefühl, dass sich der Darm nicht vollständig geleert hat. Manchmal ist Schleim zu beobachten, der im Darm an der Haut den Juckreiz auslöst. Wenige Patienten berichten von Jucken, das von brennenden Schmerzen begleitet wird.

Hämorrhoiden Stadium 3

Die Hämorrhoiden dritten Grades haben sich weiter vergrößert und treten neben dem Stuhlgang auch bei körperlichen Anstrengungen aus dem Darm hervor. Sie lassen sich danach wieder zurückschieben, können sich aber nicht mehr selbständig in den Darm zurückziehen. Als Beschwerden treten starke Schmerzen und Brennen auf. Nässen und Schleimbildung werden vermehrt zu beobachten sein. Im Analbereich können Entzündungen die Schmerzen vervielfachen. Blutungen im Stuhl sind nun regelmäßiger. Beim Ertasten kann die Größe der Hämoriden festgestellt werden, die auch Laien klar machen, dass diese Hämoriden behandelt werden müssen.

Hämorrhoiden Stadium 4

Hämorrhoiden Grad 4 sind weiter vergrößert und können nun nicht mehr in den Darm zurückgeschoben werden. Die vorher erlittenen Beschwerden nehmen zu und sind eine dauerhafte Begleitung. Durch die Größe der Hämorrhoiden entsteht ein Druckgefühl im Darmausgang, da der Platz nun zum Großteil von den Hämoriden eingenommen wird. Das kann dazu führen, dass ein Stuhlgang zuweilen erfolglos bleibt und der Stuhl im Darm verbleibt und sich verhärtet. Beim nächsten erfolgreichen Stuhlgang sind dadurch starke Schmerzen nicht vermeidbar.